
“Gute Begleitung” beginnt für mich dort, wo wir uns als Menschen wirklich zeigen dürfen. Deshalb möchte ich dir hier neben meiner beruflichen Seite auch ein bisschen davon erzählen, wer ich bin und was mich geprägt hat.
Mein eigener Weg verlief zwischendurch ganz schön holprig und über verschlungene Pfade. Ich kenne Zeiten, in denen das Leben alles durcheinandergewirbelt hat, vermeintliche Sicherheiten keine waren und ich Wege finden musste, von denen ich gar nicht wusste, dass sie überhaupt existieren. Ich kenne Krisen, Abschiede und Neuanfänge – und die Erfahrung, dass selbst dann Möglichkeiten entstehen können, wenn sie zunächst noch gar nicht sichtbar sind.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Menschen und auf Veränderung ebenso geprägt wie meine therapeutische Ausbildung und meine vielen Jahre Berufserfahrung. Ich weiß aus meinem eigenen Leben, wie unterschiedlich Stärke aussehen kann – und dass in einem Menschen oft sehr viel mehr steckt, als in einem schwierigen Moment gerade zu erkennen ist.
Bei all dem habe ich mir meine spielerische Neugier auf das Leben und auf Menschen bewahrt. Ich liebe Kreativität und kann mich für kleine schöne Dinge begeistern. Ich glaube daran, dass Tiefe und Lachen wunderbar zusammenpassen. Humor kann erstaunliche Kräfte freisetzen, gerade wenn das Leben alles andere als lustig ist.
Und zu mir gehört auch meine Spiritualität. Ich erlebe eine tiefe Verbindung mit dem Göttlichen und mit einer schöpferischen Kraft, die uns Menschen miteinander und mit dem Leben verbindet. Die spirituelle Welt gehört für mich ebenso zur Schöpfung wie die sichtbare – und meine Verbindung zu Engeln ist ein selbstverständlicher Teil davon.
Meine Spiritualität prägt, wie ich die Welt wahrnehme und aus welcher Haltung heraus ich arbeite. Und genauso selbstverständlich darfst du deinen eigenen Zugang zum Leben, zu Spiritualität und zu den großen Fragen haben. Mich interessiert, was für dich Bedeutung hat und was sich für dich stimmig anfühlt.
Was meine Arbeit fachlich trägt
Ganzheitlich auf Menschen zu schauen, fein wahrzunehmen und unterschiedliche Ebenen miteinander zu verknüpfen – das ist für mich nichts, was erst mit einer Ausbildung begonnen hat. Vieles davon war schon sehr früh ganz natürlich da.
Einer meiner Professoren an der Fachhochschule nannte mich eine „geborene Schwellenpädagogin“. Er beschrieb damit einen Menschen, der einen Raum betritt und zunächst wahrnimmt: die Menschen, ihre Stimmungen und Emotionen, die Atmosphäre und die Energie zwischen den Zeilen. Jemanden, der intuitiv erfasst, was gerade wichtig sein könnte, und gleichzeitig aus einem gut gefüllten fachlichen Handwerkskoffer schöpfen kann.
Er war es auch, der mich darin bestärkte, Sozialpädagogik zu studieren. Vieles von dem, was andere sich im Studium erst erschließen müssten, würde ich bereits intuitiv mitbringen, sagte er mir damals. Das Studium sollte mir das fundierte Wissen, das therapeutische Handwerk und schließlich auch die berufliche Grundlage geben, um aus dieser Begabung eine professionelle Arbeit werden zu lassen.
Dieser Gedanke begleitet mich bis heute. Für mich stehen Intuition und Fachlichkeit in keiner Konkurrenz zueinander. Sie ergänzen sich. Eine feine Wahrnehmung kann Hinweise geben. Fundierte Ausbildungen, therapeutisches Wissen und Erfahrung helfen mir, diese einzuordnen und verantwortungsvoll damit zu arbeiten.
Mein Studium zur Dipl.-Sozialpädagogin (FH) hatte einen therapeutischen Schwerpunkt. Dabei beschäftigte ich mich intensiv mit lösungsorientierter und (hypno-)systemischer Therapie, Positiver Psychologie sowie der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seitdem habe ich mein Wissen immer wieder vertieft, neue therapeutische Zugänge kennengelernt und viel praktische Erfahrung gesammelt. So ist mein therapeutischer Handwerkskoffer über die Jahre immer größer geworden.
Über die Jahre sind unterschiedliche therapeutische Ansätze, Methoden und Zugänge Teil meiner Arbeit geworden. Manche begleiten mich schon seit meinem Studium, andere sind später hinzugekommen. Sie eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, einen Menschen in seinem Erleben zu verstehen und Veränderungsprozesse zu unterstützen.
Welche davon in unserer gemeinsamen Arbeit eine Rolle spielen, hängt davon ab, was dich gerade beschäftigt, was sich im Prozess zeigt und welcher Zugang für dich hilfreich ist. Dabei können Gespräch und Reflexion ebenso ihren Platz haben wie innere Bilder, kreative oder spielerische Zugänge, Körperwahrnehmung, Humor oder spirituelle Erfahrungen. Nicht alles lässt sich nur über den Verstand erschließen – manchmal öffnet sich über einen anderen Zugang eine ganz neue Tür.
Hypnotherapie:
Wir konzentrieren unsere Aufmerksamkeit und richten sie nach innen. So können wir Ressourcen, innere Bilder und Möglichkeiten entdecken, die unserem bewussten Denken bisher vielleicht nicht zugänglich waren.
Kreativtherapie
Wir nutzen kreative Ausdrucksmöglichkeiten wie Tanz, Musik, Stimme, Klang, darstellendes Spiel, Malen oder das Gestalten mit unterschiedlichen Materialien. So kann auch das Ausdruck finden, wofür Worte manchmal nicht ausreichen.
Humor und Spieltherapie:
Humor, Lachen und Spiel können überraschende Perspektiven eröffnen und Bewegung in Festgefahrenes bringen. Auch bei ernsten Themen darf gelacht, gespielt und ausprobiert werden.
Spirituelle Energiearbeit:
Spirituelle Energiearbeit bezieht die spirituelle Welt und energetische Wahrnehmung ganz bewusst mit ein. Je nach Anliegen können dabei zum Beispiel Meditation, innere Bilder oder die Arbeit mit Engel-Energie Raum bekommen.
Lösungsorientierte Therapie:
Wir richten den Blick auf Wünsche, Ziele, vorhandene Ressourcen und auf das, was bereits funktioniert. So können neue Möglichkeiten und nächste hilfreiche Schritte sichtbar werden.
Systemische Therapie:
Wir betrachten den Menschen im Zusammenhang mit seinen Beziehungen, Erfahrungen und Lebenswelten. So können Zusammenhänge, Muster, Ressourcen und neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden.
Mind-Body-Spirit Medizin:
Wir betrachten Körper, Gedanken, Gefühle, Lebensumstände und spirituelles Erleben in ihrem Zusammenspiel. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen, auf das, was ihn beeinflusst, und auf das, was ihn stärken kann.
Positive Psychologie:
Wir richten den Blick auf das, was Menschen stärkt und zu einem erfüllten Leben beitragen kann – zum Beispiel persönliche Stärken, positive Erfahrungen, Beziehungen, Sinn und Zuversicht. Dabei geht es auch darum, vorhandene Ressourcen bewusster wahrzunehmen und zu nutzen.
Möchtest du mehr erfahren?
Du hast jetzt einiges über mich, meine Haltung und meine Arbeit erfahren. Unter Services kannst du entdecken, wie eine Begleitung mit mir konkret aussehen kann und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt.
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Sätze, die mir geblieben sind
Im Laufe der Jahre haben Menschen nach unserer gemeinsamen Arbeit manchmal Dinge zu mir gesagt oder mir geschrieben, die mich berührt, überrascht oder zum Lachen gebracht haben. Manche dieser Menschen darf ich hier mit Namen und Foto zeigen, andere möchten lieber anonym bleiben.
Ihre Worte sind mir trotzdem geblieben.
Hier teile ich einige davon.
